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Aldenhoven Info-Blatt
Aktuelles Grußwort

Aktuelles Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, eine ungewöhnlich lange sommerliche Hitzewelle hatte uns jüngst alle im Griff und wir mussten zunehmend feststellen, dass das überaus schöne Sommer- und Ferienwetter auch seine Tücken hat.

Neben der unsere Pflanzen belastenden Trockenheit kann die Hitze für Berufstätige, aber auch für viele andere Personengruppen wie ältere Menschen, Schwangere und Kleinkinder eine große körperliche Belastung darstellen und unter Umständen gesundheitliche Probleme hervorrufen. Die Gemeinde hat daher auf ihrer Facebookseite Gesundheitstipps für Familien, ältere Menschen und Sporttreibende veröffentlicht, die ich Ihnen gerne zum Nachlesen empfehle.

Wie die Auswirkungen für Grünanlagen, Gärten und Bäume und auf die privaten und landwirtschaftlichen Ernten aussehen werden, wird sich erst zunehmend zeigen. Trotz vieler Gegenmaßnahmen wird leider mit Schäden zu rechnen sein, die für unsere Bauern hoffentlich nicht zu hoch ausfallen.

Für Arbeitgeber gilt es bezüglich der vermeidbaren Belastung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Möglichkeit bedarfsgerechte und wirksame Gegenmaßnamen zu ergreifen. Denn als Arbeitgeber ist man an die Einhaltung der Vorgaben des deutschen Arbeitsschutzgesetzes, der Arbeitsstättenverordnung und der damit verbundenen Arbeitsstättenregeln (ASR) zwingend gebunden. Die jeweilige Verpflichtung zur Umsetzung besteht unabhängig vom Vorgehen anderer Arbeitgeber und wird in der Gemeindeverwaltung Aldenhoven durch unseren Beauftragten für Arbeitssicherheit und den Betriebsarzt regelmäßig überprüft. Nach Auswertung der jüngsten Temperaturmessung mit durchgängigen Grenzwertüberschreitungen stellte der Beauftragte für Arbeitssicherheit teils hohe Risiken für die Gesundheit der Rathausmitarbeiter fest und wies auf die Verpflichtung zur Ergreifung effektiver Maßnahmen zur Temperaturreduzierung hin. Einzelne Büros unseres Rathauses, Baujahr 1961, sind nach seiner Feststellung aufgrund der hohen Temperaturen zeitweise nicht mehr als Arbeitsraum geeignet. Hierfür sind u.a. die fehlende Gebäudeisolierung, die 60er Jahre-Einscheibenverglasung und die wegen Verrottung entfernte und damit fehlende Abschattung verantwortlich. Da der Katalog aller einfachen Maßnahmen zur Temperaturreduzierung und Arbeitserleichterung bereits ausgeschöpft wird, rät der arbeitsmedizinische Dienst dringend technische Einrichtungen nach dem aktuellen Stand der Technik am Rathausgebäude an. Es besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf u.a. aus energetischen Gründen, der nun insbesondere auch aufgrund der Vorgaben des arbeitsmedizinischen Dienstes angegangen werden muss.

Soweit die zukünftigen Maßnahmen. Akut steht fest: Die arbeitssicherheitsrechtlichen Vorgaben sind von jedem Arbeitgeber und mit bestimmten Einschränkungen in allen Branchen zu beachten. Die Gemeindeverwaltung Aldenhoven setzt sie in Abstimmung mit dem Personalrat um. Verstärkt wird die Temperaturwirkung der Witterung durch den derzeitigen baulichen Zustand unseres Rathauses, der in keiner Weise mehr akzeptablen, geschweige denn modernen Arbeitsplatzstandards entspricht. Dies ist ursächlich dafür, dass es gerade auch bei der zurückliegenden Hitzeperiode insbesondere nachmittags zur flächendeckenden Grenzwertüberschreitung akzeptabler Temperaturen kam. Aus diesem Grund habe ich entscheiden, dass die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung am Donnerstag, den 26.Juli um zwei Stunden zu verkürzen waren. Aufgrund der Hitzewelle erhielten alle Bediensteten des Rathauses die Möglichkeit, ihren Arbeitsplatz früher zu verlassen. Diese Maßnahme erfolgt aus Gründen der Fürsorgepflicht gegenüber MitarbeiterInnen und BesucherInnen des Rathauses. Dadurch entstehende Fehlzeiten waren/sind allerdings im Rahmen der bestehenden Gleitzeitregelung auszugleichen.

Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger, wohnhaft teils über die Gemeinde Aldenhoven hinaus, haben diese begründete Anordnung zum Anlass genommen, in den sozialen Medien über die Gemeindeverwaltung und ihre Beschäftigten in teils übelster Weise herzuziehen Aufgrund der zahlreich geäußerten, nicht begründbaren Vermutungen möchte ich auch hier nochmals eindeutig klarstellen: Kein Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung hat dadurch Arbeitszeit eingespart. Es handelt sich bei der angeordneten Öffnungszeitenverkürzung um zwei Stunden am Donnerstagnachmittag eben nicht um "Hitzefrei", sondern nur um eine Arbeitszeitverlagerung. Diese zwei Stunden mussten vor- oder nachgearbeitet werden. Erlauben Sie mir daher abschließend noch folgenden persönlichen Hinweis: Ich habe großen Respekt vor der beruflichen Leistung jedes Einzelnen, der dort mitdiskutiert hat und sich ggf. selbst an seiner Arbeitsstelle benachteiligt fühlt. Als Arbeitgeber bin ich aber nicht für andere, sondern ausschließlich für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Was in der Diskussion teilweise von hiesigen, aber auch von ortsfremden Facebooknutzern ohne vorheriges Hinterfragen tatsächlicher Zusammenhänge geäußert wurde, ist vielfach beschämend. Denn wenn von einzelnen Nutzern in offensichtlicher Unkenntnis der Arbeitssicherheitsbestimmungen und der konkret getroffenen Regelung die Befolgung derselben als "Ein Schlag ins Gesicht für jeden Arbeitnehmer" bezeichnet und die betroffenen MitarbeiterInnen als "Schreibtischtäter, die ohnehin ein bedauernswertes Arbeitstempo an den Tag legen" und "faules Pack" bezeichnet werden, das sich gefälligst zu schämen hätte, dann halte ich das für äußerst geschmacklos. Bedauerlicherweise stellt dies das Abbild einer sich derzeit zunehmend einstellenden Entwicklung einer zunehmenden Respektlosigkeit anderen gegenüber dar, die insbesondere in den sozialen Medien ablesbar ist. Daran sollten wir arbeiten.

Nun zu einem etwas angenehmeren Thema: Derzeit tut sich vieles in Aldenhoven für unsere Kinder und Jugendlichen. Unser Jugendrat, auf den ich wegen seines Engagements und seiner vielfältigen Aktivitäten besonders stolz bin, hat im Aldenhovener Pfarrhaus die ehemalige "Teestube" wiederbelebt, betreibt diese nach überwiegend mit eigenen Kräften durchgeführten Renovierung und bietet nun regelmäßige Öffnungszeiten an. In Kürze wird der mit Landesfördermitteln errichtete, neue Jugendcontainer Youngside in der Schwanenstraße offiziell eröffnet und der Jugendarbeit der evangelischen Kirche zur Nutzung überlassen. Hierfür hat sich insbesondere Herr Lothar Thielen eingesetzt, der im September in den verdienten Ruhestand gehen wird. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, ihm an dieser Stelle bereits herzlich für seine geleistete Arbeit im Sinne insbesondere der bedürftigen Kinder- und Jugendlichen in Aldenhoven zu danken. Seiner designierten Nachfolgerin Annabelle Hampe wünsche ich viel Erfolg und eine gute Hand bei ihrer neuen Tätigkeit. Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Verschiedene Spielplätze erfahren derzeit eine Überarbeitung in der Sommerpause bzw. erhalten in Kürze neue Spielgeräte: In Dürboslar wird der Spielplatz am Germaniaplatz in einer gemeinsamen Aktion von Dorfgemeinschaft und Baubetriebshof eine Modernisierung und Umgestaltung erfahren. Durch zahlreiche erhaltene Spenden und eigene Aktivitäten zur Mittelakquise ist es der Vereinsgemeinschaft möglich, einige neue Spielgeräte zu beschaffen. Ich bin überzeugt davon, dass sich das Ergebnis nach dem derzeitigen Stand unserer gemeinsamen Planungen sehen lassen werden kann. Eine Umgestaltung nimmt der Baubetriebshof auch am Niedermerzer Spielplatz vor, wo u. a. eine Anpassung an aktuelle Sicherheitsstandards vorgenommen wird und defekte Holzelemente entfernt werden. Der Spielplatz im Aldenhovener Römerpark wird zudem ebenfalls aus Spendenmitteln in Kürze noch ein weiteres, größeres Spielgerät zum Klettern für alle Altersgruppen erhalten. Der Spielplatz auf dem Siersdorfer Dorfplatz wurde im Rahmen der jüngst eingeweihten "Jugendzone" mit Schutzhütte, Sitzecke und Outdoor-Tischtennisplatte ebenfalls um ein neues Spielgerät, eine Nestschaukel, erweitert. Hier wurde die Maßnahme im Rahmen eines Aktionsprogramms der innogy und einer großzügigen Spende der Sparkasse Düren möglich. Nachfolgend beschäftigen wir uns im Zuge unseres Wartungs- und Sanierungsprogramms dann mit den weiteren Spielplätzen im Gemeindegebiet. Der Dürboslarer Vereinsgemeinschaft und allen Spendern/Sponsoren gilt jetzt schon mein großer Dank für das große Engagement im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen.

Nach Weihnachten ist übrigens vor Weihnachten und so machen wir uns im Rathaus auch bereits Gedanken über den nächsten Weihnachtsmarkt auf dem Aldenhovener Marktplatz. In diesem Jahr wird der Aldenhovener Weihnachtsmarkt am Wochenende vor Heiligabend stattfinden, also am 22./23. Dezember. Genauere Informationen, insbesondere auch zur Anmeldung für Standbetreiber, werden wir demnächst veröffentlichen.

Nun aber zurück zum Sommer. Ich wünsche Ihnen allen eine erholsame Ferienzeit mit viel schönem Wetter, aber hoffentlich insgesamt moderateren Temperaturen. Den Verreisten wünsche ich eine gesunde Rückkehr in unsere Gemeinde Aldenhoven.

Herzlichst, Ihr

Ralf Claßen
Bürgermeister

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