Historischer Pfad rund um den Blausteinsee
Durch die Gegenwart in die Vergangenheit. Erinnerungen an Lürken, Langweiler, Obermerz, Laurenzberg und Langendorf.
Eine neue Landschaft mit Erinnerungen
Lürken, Langweiler, Obermerz, Laurenzberg und Langendorf waren Ortschaften im ehemaligen Abbaugebiet des Tagebaus "Zukunft West", die dem Braunkohletagebau weichen mussten.
Bei der Rekultivierung des Tagebau- geländes ist zwischen den nicht vom Abbau betroffenen Orten Dürwiß, Hehlrath, Kinzweiler, Warden, Niedermerz und Fronhoven/Neu-Lohn eine neue, von Menschenhand geschaffene Landschaft entstanden.
Die angelegten Wege erschließen die Feldflur nicht nur für die Landwirtschaft, sondern bieten auch Wanderern, Läufern, Radfahrern und Skatern ideale Bedingungen. Der ca. 100 ha große Blaustein-See mit seiner ca. 150 ha großen Randbepflanzung wurde angelegt, um Tieren und Pflanzen eine neue Heimat und den Menschen eine Möglichkeit zu Erholung und Freizeitgestaltung zu bieten. Um beiden Intentionen gerecht zu werden, wurde entsprechend den Ziel- und Nutzungsvorstellungen das gesamte Areal in eine Aktivitäts- und Ruhezone eingeteilt.
Der "Historische Pfad"
Der ca. 15 km lange Historische Pfad führt durch eine neue Landschaft. Er umrundet weitläufig den Blaustein-See und verbindet die ehemaligen Orte miteinander. Der Weg ist als Nr. 3 gekennzeichnet.In seinem Verlauf passiert der Wanderer die Gedenkstätten für die ehemaligen Dörfer Lürken, Langweiler, Obermerz, Laurenzberg und Langendorf.

Zum Beispiel: Burg Laurenzberg um 1962
Der Weg führt außerdem an den Weilern Langweiler und Hausen vorbei, wo die im Zuge des Tagebaus umgesiedelten Landwirte eine neue Heimat gefunden haben. An das ehemalige Rittergut Hausen erinnert ein Gedenkstein in der Nähe der Landesstraße L 11.

Erbericher Kreuz
Der Historische Pfad soll die Erinnerung an die ehemaligen Dörfer wach halten und damit eine Verbindung zwischen gestern und heute herstellen.
Impressum:
Herausgeber: Stadt Eschweiler-Gemeinde AldenhovenFotos: Stadt Eschweiler, RWE Power, Diether Valk
Mai 2011







