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28.11.2008: Vorwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die vorweihnachtliche Zeit hat begonnen. Wir merken es an der regen Betriebsamkeit in den Geschäften und an den Süßwaren, die auf den Tischen bereitliegen. Um die Weihnachtszeit werden im Einzelhandel in Deutschland geschätzte 75 Mrd. ¤ umgesetzt. Weihnachten ist also das Konsumereignis des Jahres geworden.
Foto von Lothar Tertel
Darum kehrt bei vielen Menschen keine Besinnlichkeit ein, vielmehr kommt der Mensch in der Adventszeit nicht zur Ruhe, weil er vollständig mit den Festvorbereitungen und dem Suchen nach dem passenden Geschenk ausgelastet ist. Lassen Sie sich nicht von Hektik und Stress anstecken. Nehmen Sie sich für die letzten Wochen des Jahres noch genügend Zeit für Weihnachtsbasare, Adventskonzerte, Märchenvorstellungen oder für Weihnachtsfeiern.

Aber leider leisten auch die Langfinger in unserer Gemeinde in letzter Zeit reichlich Überstunden. Im Monat November sind in vielen unserer Ortschaften die Diebe eingestiegen und haben Geld, Schmuck, Laptops und ähnliches entwendet. Darum rate ich jedem, der glaubt, dass sein Haus oder seine Wohnung nicht genügend gesichert ist, sich mit der zuständigen Beratungsstelle der Polizei in Verbindung zu setzen. Die beste Sicherheit ist aber nach wie vor eine funktionierende Nachbarschaft.

Hilfe und Engagement von Freunden und Nachbarn haben wir vor allem in diesem Jahr bei den zwei Großregenereignissen in Engelsdorf feststellen können. Dort war es selbstverständlich, dass die Schadensbegrenzung gemeinsam erfolgte. Leider kann das Problem selbst nicht zu 100 % gelöst werden. Selbst Kanäle mit einem Durchmesser von nahezu 200 cm werden bei ähnlichen Regengüssen keinen Schutz bieten. Wie in der letzten Sitzung des Bauverwaltungsausschusses von einem Fachbüro erläutert, muss unter Beteiligung aller Behörden die für Engelsdorf beste und auch finanzierbare Lösung noch gefunden werden.

Hingegen scheint für den Autohof zwischen Aldenhoven und Jülich eine Lösung gefunden worden zu sein. So findet am 01. Dezember im Rathaus in Jülich eine Sitzung der zuständigen Ausschüsse beider Behörden statt. Dann wird über den vorliegenden Antrag des Investors entschieden.

Bis auf die Entwässerungsgebühren hat der Rat in seiner letzten Sitzung über die gemeindlichen Gebühren entschieden. Während die Bestattungs- und die Straßenreinigungsgebühren unverändert bleiben, muss eine leichte Steigerung der Abfallgebühren hingenommen werden. Das 80 l Restmüllgefäß kostet demnach ab dem Jahre 2009 bei 14-tägier Leerung 164,69 ¤. Das sind 7,59 ¤ mehr als im Jahre 2008. Für die Gebührenanpassung ist einerseits die Verringerung des Müllvolumens verantwortlich. So beantragen immer mehr Haushalte eine Verkleinerung ihrer Mülltonne. Andererseits sind die Unternehmerkosten stark gestiegen. Grund hierfür war vor allem die überdurchschnittliche Erhöhung der Energiekosten. Ein Vergleich mit Nachbarkommunen ist nach wie vor nicht möglich, weil das umfangreiche Angebot der Gemeinde seinesgleichen sucht. Neben der großen Auswahl an Gefäßvolumen werden in Aldenhoven zusätzliche Leistungen wie z.B. Sperrmüll-, Grünabfall, Altpapierversorgung nicht verursacherbezogen angeboten. Vielmehr wurde der Standard noch erweitert, da jetzt kostenlos eine Papiertonne bereitgestellt wird. Hier verweise ich auf den Hinweis im Innenteil. Sobald alle Gebührensätze für das Jahr 2009 vorliegen, werden diese -wie in jedem Jahr- in der Januarausgabe des Heftes veröffentlicht.

Abschließend wünsche ich Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit und ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie.

Ihr

Lothar Tertel
Bürgermeister




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