24.03.2010: 29 Landeslisten mit 781 Bewerbern
Düsseldorf. 29 Bewerberlisten sind fristgerecht bis Montag, den 22. März um 18.00 Uhr bei der Landeswahlleiterin eingegangen. Auf den Listen bewerben sich 781 Kandidatinnen und Kandidaten um ein Landtagsmandat für die kommenden fünf Jahre. Der Anteil der Frauen auf diesen Listen liegt im Schnitt bei 27,5 Prozent.
"Wir haben damit deutlich mehr Listen als bei der letzten Landtagswahl", so Landeswahlleiterin Helga Block. 2005 hatten sich 18 politische Vereinigungen mit einer Liste um die Zulassung beworben.15 davon wurden zur Wahl zugelassen.
"Dieser deutliche Anstieg könnte auf die Einführung des 2-Stimmen-Systems zurückzuführen sein", erklärte die Landeswahlleiterin. Denn die Parteien können mit ihrer Landesliste nunmehr nicht nur in den Wahlkreisen, in denen sie einen Direktkandidaten aufgestellt haben, zur Wahl antreten. Sie haben erstmals die Möglichkeit, landesweit "Zweitstimmen" zu erringen.
Die Wahlvorschläge finden Sie im Internet unter www.im.nrw.de/landtagswahl2010
Die ersten 15 Gruppierungen haben sich auch 2005 mit Wahlvorschlägen an der Wahl beteiligt. Werden sie vom Landeswahllausschuss zugelassen, erscheinen ihre Landeslisten auf den Stimmzetteln in der Reihenfolge der damals landesweit errungenen Stimmen. Die übrigen zugelassenen Landeslistenvorschläge schließen sich in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der Landeswahlleiterin an.
Der Landeswahlausschuss entscheidet am 30. März 2010 über die Zulassung der Landeslisten. Verspätet eingereichte Bewerberlisten oder solche, die den wahlrechtlichen Anforderungen nicht entsprechen, werden von diesem zurückgewiesen. Letzteres ist zum Beispiel der Fall, wenn die notwendigen mindestens 1.000 Unterstützungsunterschriften fehlen. Diese müssen die sog. "neuen" Parteien sammeln, wenn sie weder im Landtag noch im Deutschen Bundestag vertreten sind.
Quelle: http://www.im.nrw.de
"Dieser deutliche Anstieg könnte auf die Einführung des 2-Stimmen-Systems zurückzuführen sein", erklärte die Landeswahlleiterin. Denn die Parteien können mit ihrer Landesliste nunmehr nicht nur in den Wahlkreisen, in denen sie einen Direktkandidaten aufgestellt haben, zur Wahl antreten. Sie haben erstmals die Möglichkeit, landesweit "Zweitstimmen" zu erringen.
Die Wahlvorschläge finden Sie im Internet unter www.im.nrw.de/landtagswahl2010
Die ersten 15 Gruppierungen haben sich auch 2005 mit Wahlvorschlägen an der Wahl beteiligt. Werden sie vom Landeswahllausschuss zugelassen, erscheinen ihre Landeslisten auf den Stimmzetteln in der Reihenfolge der damals landesweit errungenen Stimmen. Die übrigen zugelassenen Landeslistenvorschläge schließen sich in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der Landeswahlleiterin an.
Der Landeswahlausschuss entscheidet am 30. März 2010 über die Zulassung der Landeslisten. Verspätet eingereichte Bewerberlisten oder solche, die den wahlrechtlichen Anforderungen nicht entsprechen, werden von diesem zurückgewiesen. Letzteres ist zum Beispiel der Fall, wenn die notwendigen mindestens 1.000 Unterstützungsunterschriften fehlen. Diese müssen die sog. "neuen" Parteien sammeln, wenn sie weder im Landtag noch im Deutschen Bundestag vertreten sind.
Quelle: http://www.im.nrw.de
Weitere Infos im WWW:
-
100324wahlvorschlaege.pdf
Liste der eingereichten Wahlvorschläge Landtagswahl 2010



