Die Ortschaften der Gemeinde Aldenhoven
Die Gemeinde Aldenhoven ist in sieben Ortschaften und drei Ortsvorsteherbezirke eingeteilt. Auf diesen Seiten wird jede Ortschaft in Text und Bild vorgestellt. Außerdem werden die Ortswappen beschrieben.
Aldenhoven
Aldenhoven ist der Zentralort der Gemeinde; er wurde erstmals 922 in einer Urkunde erwähnt. Der Name Aldenhoven ist aus "alde hof" (Alter Hof) entstanden.
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Dürboslar
Dürboslar liegt etwa 2 km nordwestlich von Aldenhoven entfernt. Dür = Dornen, bos = der Busch, lar = die lichte Stelle. Der Name erklärt: Da ist einst im Dornengebüsch eine lichte Stelle gewesen, an der drei Gehöfte entstanden sind. Es ist anzunehmen, daß es sich dabei um die Burg, den Biemerhof und den Junkershof gehandelt hat. Sie sind schon im Jahre 898 in einer Urkunde erwähnt.
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Engelsdorf
Engelsdorf ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Aldenhoven. Er liegt am Merzbach, etwa 2 km unterhalb von Aldenhoven. Die katholischen Christen aus Engelsdorf gehören zur Pfarre St. Adelgundis in Koslar.
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Freialdenhoven
Freialdenhoven liegt etwa 4 km nordwestlich vom Aldenhovener Zentrum entfernt. Im Jahre 1866 wurde in der Nähe des Ortes ein römischer Meilenstein gefunden. Der Ort lag an der Römerstraße, die von Jülich in Richtung Geilenkirchen - Sittard verlief. Vielleicht ist der Meilenstein ein Hinweis darauf, daß es hier schon zur Römerzeit eine Ansiedlung gab.
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Neu Pattern
Neu Pattern ist keine eigene Ortschaft der Gemeinde Aldenhoven, sondern ein Ortsvorsteherbezirk innerhalb der Ortschaft Aldenhoven (vgl. § 3 Abs. 1 der Hauptsatzung). Dieser liegt im Westen der Ortschaft Aldenhoven, in Richtung Niedermerz. Neu Pattern ist nach der Umsiedlung des ehemaligen Ortes Pattern entstanden, der 1991 endgültig dem Braunkohlentagebau Inden weichen musste.
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Niedermerz
Zur Ortschaft Niedermerz gehören auch die beiden Siedlungen Weiler Langweiler und Weiler Hausen. Niedermerz verdankt seinen Namen der Lage am Merzbach. Oberhalb des Bachverlaufes lag das Dorf Obermerz, unterhalb Niedermerz.
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Schleiden
Schleiden liegt etwa 2 km westlich von Aldenhoven. Die 6 Goldäpfel im Wappen weisen auf den Patron der Pfarrkirche hin, den hl. Nikolaus. Der schräge Balken mit abwechselnd weißen und roten Feldern ist das Zeichen des Ordens der Zisterzienser. Diesem Orden hat vor rund 900 Jahren der Schleidener Nonnenhof gehört.
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Siersdorf
Siersdorf liegt etwa 5 km westlich vom Kernort Aldenhoven. Es ist nach Aldenhoven der zweitgrößte Ort der Gemeinde. Höchstwahrscheinlich steckt in dem Bestimmungswort "Siers..." der Name eines Sippenoberhauptes "Sieglar" oder "Siegherr", der Siegmächtige. Erstmalig erwähnt wird Siersdorf im Jahre 1153 in einer Urkunde unter dem Namen "Sigentorp".
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