Geschichte Aldenhovens
Nach den Erkenntnissen der modernen Archäologie geht die Geschichte Aldenhovens bis in die Zeit der Rössener Kultur zurück, also auf den Zeitraum von 4.000 Jahre vor Christus. Dies ist durch Ausgrabungen von bandkeramischen Rössener-Siedlungen in den sechziger Jahren in Aldenhoven und Niedermerz wissenschaftlich nachgewiesen worden. Bedeutung erhielt Aldenhoven durch seine Lage an drei wichtigen Römerstraßen, und zwar Aachen-Jülich, Düren-Tüddern, Verviers-Limburg-Düsseldorf.
Diese besondere verkehrsmäßige Lagegunst hat wohl seinerzeit die Römer veranlasst, sich im Raum Aldenhoven anzusiedeln. Was ursprünglich nur Vermutung war, ist später durch Funde eindeutig nachgewiesen worden. Ausgrabungen in den Jahren 1938/39 weisen fränkische Siedlungen im 6. und 7. Jahrhundert im Siersdorfer Raum nach.
Die jüngsten urkundlichen Nachrichten über Aldenhoven und die heute eingemeindeten Orte stammen aus der Zeit um die Jahrtausendwende. Wissenschaftlich nachweisbar ist der Ort Aldenhoven für das Jahr 922. In einer einwandfrei überlieferten Urkunde vom 11.08.922 weist Hermann I. von Köln den Nonnen aus Gerresheim das Kölner Ursulastift zu, hierzu gehörte ein in der Urkunde genau beschriebenes Gelände im namentlich aufgeführten Aldenhoven.
Die jüngsten urkundlichen Nachrichten über Aldenhoven und die heute eingemeindeten Orte stammen aus der Zeit um die Jahrtausendwende. Wissenschaftlich nachweisbar ist der Ort Aldenhoven für das Jahr 922. In einer einwandfrei überlieferten Urkunde vom 11.08.922 weist Hermann I. von Köln den Nonnen aus Gerresheim das Kölner Ursulastift zu, hierzu gehörte ein in der Urkunde genau beschriebenes Gelände im namentlich aufgeführten Aldenhoven.

Alter Turm, Wahrzeichen von Aldenhoven
Unter dem Namen "Siegendorp" wird der heutige Ortsteil Siersdorf zuerst im Jahre 1153 urkundlich erwähnt.
Die bis heute gut erhaltenen Burgen in den Ortschaften Dürboslar und Engelsdorf wurden 898 bzw. 1080 urkundlich nachgewiesen. 1166 werden Pattern als Sitz eines gleichnamigen Rittergeschlechtes und 997 der Nonnenhof in Schleiden in Urkunden genannt. Freialdenhoven wird als "Altenhof" 1029 und die Kirche in Niedermerz (Teile hiervon sind heute noch erhalten) schon im 12. Jahrhundert erwähnt. Von 1219 bis 1808 war in der Ortschaft Siersdorf eine der bedeutendsten Niederlassungen des Deutschen Ordens.
Eine sichere Spur der Ordensritter in Aldenhoven ist die Schenkungsurkunde, mit der Graf von Löns, seinerzeit Kommandeur des Ordens, im Jahre 1322 der Egidius Kapelle zu Aachen 77 Morgen Aldenhovener Ackerland schenkte.
Die beiden Schlachten bei Aldenhoven

Triumphbogen, Paris
Die Lage Aldenhovens an wichtigen Verkehrswegen, die eigene Gerichtsbarkeit und Finanzhoheit, Marktrechte, Mannkammer und die "befestigte Freiheit" lassen die bedeutende Rolle der "Markfeste Aldenhoven" im späteren Mittelalter erkennen. Verschiedene Quellennachweise lassen die Vermutung zu, dass Aldenhoven früher Stadtrechte besessen haben muss, auch wenn dies nicht durch ein entsprechendes Dokument beurkundet ist.



