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Bergbaumuseum

Bergmannshaus "Glück Auf"

Adresse:
Bergmannshaus "Glück-Auf"
Dietrich-Mülfahrt-Str. 8a
52457 Aldenhoven
Tel.: 02464 / 905295
Öffnungszeiten:
Do., 17.00 - 23.00 Uhr
So., 14.00 - 17.00 Uhr
Gruppen und Schulklassen:
jederzeit nach Absprache!

Träger

Wappen des Traditionsvereines
Traditionsverein für Stein- & Braunkohle
"GLÜCK AUF" Aldenhoven 1992 e.V.

Die Idee!
Sonntags-Nachmittags mit einem Spaziergang verbinden.

Eintritt:
Erwachsene & Kinder: Eintritt frei! Aber gerne freiwillige Spende!


Ein Ausstellungsraum
Das Bergbaumuseum hat eine Ausstellungsfläche von ca. 800 qm (7 Ausstellungsräume auf 3 Ebenen).
 Die Ausstellung umfaßt:
  • Großgeräte aus dem Untertagebetrieb
  • Bilder und Informationen aus den 50er Jahren mit reichhaltiger Bibliothek
  • Schachtabteufung Emil Mayrisch aus dem Jahr 1938
  • Kapelle der Kapuziner (bis 1802), wurde bei den Umbauarbeiten für das Museum entdeckt
  • ca. 300 Jahre alte Skelette in der Kapuzinergruft
  • technische Bücher aus dem Bergbau
  • zahlreiche Modelle aus dem Braunkohle- und Untertagebereich
  • Fahnen der Bergleute aus Dürboslar und Aldenhoven

Besuchergruppe in den Ausstellungsräumen

Besuchergruppe in den Ausstellungsräumen


Die Grubenbahn erweckt grosses Interesse

Die Grubenbahn erweckt grosses Interesse


Die Skelette in der Kapuzinergruft

Die Skelette in der Kapuzinergruft


Zeitungsbericht aus den Jülicher Nachrichten vom 13.03.1999:

In einem früheren Kapuzinerkloster untergebracht: Aldenhovens Bergbaumuseum
Untertage-Zug als Prunkstück

von Nachrichten-Redakteur Ottmar Hansen


Die Arbeitsmontur scheint gerade erst abgestreift worden zu sein. Der Abbauhammer liegt griffbereit. Als habe ihn der Bergmann dort kurz abgelegt. Im Bergbau-Museum Aldenhoven wird Geschichte lebendig - sieben Jahre nach der letzten Schicht auf Emil Mayrisch. Ein Stück Erinnerung will der Traditionsverein für Stein- und Braunkohle "Glück auf" auch nachfolgenden Generationen erhalten.

Eingang zum Museum
Schon das Haus, eine ehemalige Klosterkapelle, atmet Geschichte. Hier lebten und wirkten bis zu ihrer Vertreibung 1802 durch Napoleon Kapuzinermönche. Als die Mitglieder des Traditionsvereins die Kapelle 1997 für ihr Museum herrichteten, stießen sie auf die alte Begräbnisstätte des Klosters.
Gemeinsam mit der Denkmalbehörde legten die Bergleute das Gewölbe frei. Sie stießen dabei auf fast 300 Jahre alte Gebeine der Ordensleute und einen Geheimgang bis zur sieben Kilometer entfernten Zitadelle von Jülich. Die Gebeine der Mönche wurden in einen Sarkophag aus dem 3. Jahrhundert nach Christus umgebettet. Sie gehören heute ebenso zu den Ausstellungsstücken im restaurierten Gewölbe wie antike Münzen, Werkzeuge oder Fossilien.

Schild über dem Eingang
Über eine Treppe erreicht der Besucher die ehemalige Klosterkapelle. Hier haben die Bergleute Arbeitsgerät und alltägliche Gebrauchsgegenstände der Kumpel unter Tage zusammengetragen. Im Raum nebenan hängt die Kluft der Kumpel noch unter der Decke, wie in der Waschkaue damals. Hier lagert das schwere Arbeitsgerät der Bergleute. Eine besondere Rarität ist ein Untertage-Zug, dessen Waggon seinerzeit eigens für den Besuch des Bischofs, der wohl an Platzangst litt, umgebaut werden mußte. Das Museum bietet Filme zum Thema "Bergbau", die vollständige EBV-Zeitschriftenreihe "Die Kull" und eine Dokumentation über die Grubenwehr.
In 16.000 Arbeitsstunden haben die Bergleute eine umfangreiche Präsentation geschaffen. Wer das Bergbau-Museum besucht, sollte etwas Zeit mitbringen. Dann bleibt auch Raum, sich vom Vereinsvorsitzenden August Albrecht in die Vergangenheit entführen zu lassen. Sein Schatz von Anekdoten rund um den Bergbau scheint unerschöplich. Hauptschacht oder Blindschacht? Wann war das schwere Grubenunglück in Alsdorf? Der Bergbauexperte bleibt keine Antwort schuldig.



Zeitungsartikel zum Thema:


Infoboxen

Bergbau-Tradition

Skizze eines Förderturms

Bergbau-Tradition

Bergmännischer Traditionsverein Aldenhoven e.V.

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