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Bergbaudenkmal

Das Bergbaudenkmal in Aldenhoven

Bergarbeiterdenkmal, Aldenhoven

Dieses Bergarbeiterdenkmal
von Herrn Juan Fernandez / Burg Engelsdorf
stiftete
der Bergmännische Traditionsverein für Stein- & Braunkohle
"Glück Auf" Aldenhoven 1992 e.V.
der Gemeinde Aldenhoven.

Durch viele Einzelspenden und mit großzügiger Unterstützung
der Schirmherrschaft von - Adolf Retz MdL,
der Dürener Kreissparkassenstiftung - "Kultur und Natur",
der Raiffeisenbank e.G. - Aldenhoven,
des Eschweiler Bergwerk Vereins
und der Rheinbraun AG - Tagebau Inden,

konnte das Bergarbeiterdenkmal entstehen.

In Erinnerung an die vielen Bergleute
und die langjährige Bergmannstradition
in Aldenhoven und der gesamten Region.

St. Barbaratag 4.12.1994


Zur Einweihung des Bergbau-Denkmals

Hans Gohr, Aldenhoven

Im vorigen Jahrhundert bestand der EBV,
Alsdorf hatte Schürfrecht im Kohlenabbau.
Das Wurmrevier barg einen wertvollen Schatz,
Mager- und Fettkohle beherrschten den Umsatz.
Die aufstrebende Nachkriegszeit ließ keine Ruh,
im Jahr 1952 kam dann Emil Mayrisch hinzu.
Mit 2 Zechen in Kohle, dem Arbeitsverband,
zog eine aufblühende Gegenwart ins Land.
Technisch gelang nach 1918 der Durchbruch,
denn Kohle machen, hieß des Bergmanns Spruch.
Kronjuwel war die Zeche Anna 1 und 2,
in Deutschland die drittbeste Kohle-Kokerei.
Mit Fleiß schaffte der Bergmann Jahr für Jahr,
im Glauben, daß seine Zeche sein Lebenswerk war.
Stolz baute er sein eigenes, schönes Siedlerheim,
war glücklich mit Frau und Kindern daheim.
In der steigenden Arbeit, da gab's kein Pardon,
die Kokszüge rollten Waggon um Waggon.
Als die Inflation gestoppt, die Geldflut gebannt,
förderte echte Reichsmark den Kohleversand.
Doch bald hieß es im strengen Vertrauen,
die "Neustruktur" will alle Zechen abbauen.
Das war für den Bergmann ein schwerer Schock,
bald ging verloren sein Arbeits-Job.
Gleichzeitig gab es eine Aufschwungs-Reform,
der schwarze Diamant glitzerte enorm.
Des Bergmanns Bestand stieg mehr und mehr,
aus weiten Landen kam man zur Arbeit hierher.
Als 1992 das Zechenlicht dann ausgemacht,
drang das letzte "Glückauf" aus dem Schacht.
Unvergessen blieb die Kull, Pütt sowie Waschkau,
die goldene Vergangenheit mit dem EBV.
Bald aber stand uns der 2. Weltkrieg bevor,
Weltrüstung eröffnete für Militär Tür und Tor.
Die Kühltürme zischten im Volldampf dahin,
die Kohle wurde hydriert, gab am Ende Benzin.
Schon immer war Aldenhoven ein Bergmanns-Ort,
ist heute für Rentner der wahre Ruhe-Hort.
In dankbarer Erinnerung für Arbeit und Lohn,
entstand das Denkmal der Bergmanns-Tradition.
Als nach dem Krieg die Zeit sich sanierte,
kam der ersehnte Aufschwung, war programmiert.
Es gab wieder Freunde, gestillt auch die Not,
des Bergmanns Existenz gab Arbeit nebst Brot.
Des Kumpels Sitte wird erhalten in der Region,
auch in der künftigen Nachwelt-Generation .
Das Lied "Bergmann, Glückauf" wird nie untergehen,
im Knappenchor wird?s leben, weiterhin bestehen.




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