Bergbaudenkmal
Das Bergbaudenkmal in Aldenhoven

|
Dieses Bergarbeiterdenkmal |
| Im vorigen Jahrhundert bestand der EBV, Alsdorf hatte Schürfrecht im Kohlenabbau. Das Wurmrevier barg einen wertvollen Schatz, Mager- und Fettkohle beherrschten den Umsatz. |
Die aufstrebende Nachkriegszeit ließ keine Ruh, im Jahr 1952 kam dann Emil Mayrisch hinzu. Mit 2 Zechen in Kohle, dem Arbeitsverband, zog eine aufblühende Gegenwart ins Land. |
| Technisch gelang nach 1918 der Durchbruch, denn Kohle machen, hieß des Bergmanns Spruch. Kronjuwel war die Zeche Anna 1 und 2, in Deutschland die drittbeste Kohle-Kokerei. |
Mit Fleiß schaffte der Bergmann Jahr für Jahr, im Glauben, daß seine Zeche sein Lebenswerk war. Stolz baute er sein eigenes, schönes Siedlerheim, war glücklich mit Frau und Kindern daheim. |
| In der steigenden Arbeit, da gab's kein Pardon, die Kokszüge rollten Waggon um Waggon. Als die Inflation gestoppt, die Geldflut gebannt, förderte echte Reichsmark den Kohleversand. |
Doch bald hieß es im strengen Vertrauen, die "Neustruktur" will alle Zechen abbauen. Das war für den Bergmann ein schwerer Schock, bald ging verloren sein Arbeits-Job. |
| Gleichzeitig gab es eine Aufschwungs-Reform, der schwarze Diamant glitzerte enorm. Des Bergmanns Bestand stieg mehr und mehr, aus weiten Landen kam man zur Arbeit hierher. |
Als 1992 das Zechenlicht dann ausgemacht, drang das letzte "Glückauf" aus dem Schacht. Unvergessen blieb die Kull, Pütt sowie Waschkau, die goldene Vergangenheit mit dem EBV. |
| Bald aber stand uns der 2. Weltkrieg bevor, Weltrüstung eröffnete für Militär Tür und Tor. Die Kühltürme zischten im Volldampf dahin, die Kohle wurde hydriert, gab am Ende Benzin. |
Schon immer war Aldenhoven ein Bergmanns-Ort, ist heute für Rentner der wahre Ruhe-Hort. In dankbarer Erinnerung für Arbeit und Lohn, entstand das Denkmal der Bergmanns-Tradition. |
| Als nach dem Krieg die Zeit sich sanierte, kam der ersehnte Aufschwung, war programmiert. Es gab wieder Freunde, gestillt auch die Not, des Bergmanns Existenz gab Arbeit nebst Brot. |
Des Kumpels Sitte wird erhalten in der Region, auch in der künftigen Nachwelt-Generation . Das Lied "Bergmann, Glückauf" wird nie untergehen, im Knappenchor wird?s leben, weiterhin bestehen. |


