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20.05.2009: 2 neue Kunstwerke in Aldenhoven offiziell übergeben

Aldenhoven. An vier Standorten im indeland wurde im EuRegionale-Jahr 2008 Kunst im öffentlichen Raum aufgestellt. Mit dem Projekt "KunstFELDER im indeland", das von der regionalen Kulturförderung und der EuRegionalen 2008 gefördert wurde, setzen sich Künstler mit der industriellen Nachfolgelandschaft im indeland auseinander.
Die Standorte wurden durch die 4 Element, Erde, Wasser, Luft und Feuer verbunden. Für die ehemalige Bergbaugemeinde Aldenhoven wurde das Element Feuer gewählt. Im neugestalteten Römerpark entstand ein KunstFELD auf dem 5 Künstler ihre Werke präsentieren. Das KunstFELD hat jetzt noch eine Erweiterung durch den Feuervogel der Künstlerin Angelika Keller aus Aldenhoven-Niedermerz.

Bürgermeister Lothar Tertel konnte zur Übergabe des Werkes, die Küstlerin selbst, sowie Herrn Stephan Breuer als Vertreter der indeland GmbH und Frau Kerstin Peters als KunstFELDER-Projektkoordinatorin im Rahmen der Euregionale 2008 und zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher im Römerpark begrüßen.
Gruppenfoto vor dem Feuervogel

v.l n.r.: Bürgermeister Lothar Tertel, Frau Angelika Keller, Frau Kerstin Peters, Herr Stephan Breuer


Der über 3 Meter große Keramikvogel "bewacht" nun den Eingang zum KunstFELD. Er ist aus Feuer "geboren" und erinnert somit an den "Phönix aus der Asche". Er steht sinnbildlich für Veränderung und Wiedergeburt und greift damit auch die Geschichte einer Gemeinde auf, die auf eine wechselvolle Geschichte zurückblickt. Aus einem landwirtschaftlich geprägten Dorf und einem berühmten Marien-Wallfahrtsort wurde eine Bergbaugemeinde. Nach der Schließung der Zechen vollzog sich wiederum ein Wandel und jetzt ist die Region des indelandes erneut im Aufbruch begriffen. Der feuerrote Vogel verweist durch seinen Standpunkt im Kohlenbett auf die Tradition und strebt gleichzeitig dynamisch nach oben und vorne.

Foto des neuen Denkmals vor dem Ludwig-Gall-Haus.

Vor dem Ludwig-Gall-Haus präsentiert der Aachener Künstler Tim Strunk "Die Geschichte einer Stadt".

Das KunstFELD wird durch ein weiteres Kunstwerk am Ludwig-Gall-Haus in die Aldenhovener Museumsmeile eingebunden. Vor dem Ludwig-Gall-Haus und damit am Anfang der Museumsmeile präsentiert der Aachener Künstler Tim Strunk sein Werk: "Die Geschichte einer Stadt". Das aus geflammtem Holz gefertigte Buch versinnbildlicht die Historie der Gemeinde, die auch durch die Schlachten bei Aldenhoven in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Die verbrannte Buchoberfläche steht für das Element Feuer. Die Furchen im Holz nehmen Bezug zu den napoleonischen Schlachten. "Schlägel und Eisen" verweisen auf die Bergbaugeschichte.




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